Fehlerbehebung

Diese Seite beschreibt bekannte Probleme mit LumiScan VGR, gruppiert nach Kategorien. Beginnen Sie mit den allgemeinen Prüfungen: Sie erklären, wo Sie die Informationen finden, die die Diagnoseschritte verwenden. Suchen Sie dann Ihr Symptom in den folgenden Kategorien und führen Sie die Schritte des Eintrags aus.

Allgemeine Prüfungen

  • Admin-Modus: Drücken Sie Strg + Umschalt + A, um den Admin-Modus ein- oder auszuschalten. Der Tab PROFINET (T2) und der Tab Scene (T1) sind nur im Admin-Modus sichtbar. Die Admin-Steuerelemente (A2 bis A14) sind nur im manuellen Modus aktiv. Aktivieren Sie für die SPS-Diagnose den Admin-Modus, aber nicht den manuellen Modus: Solange der manuelle Modus aktiv ist, ist die SPS-gesteuerte Verarbeitung angehalten.

  • Status und Rückgabewert: Das Ergebnis jeder Aktion erscheint als Statusmeldung im Statusfenster (S2), zum Beispiel SUCCESS. Bei PROFINET erscheint es zusätzlich als Zahl in OUT_ReturnCode im Tab PROFINET. OPC-UA-Methoden liefern den Code als String ReturnCode. Die Bedeutung der Werte steht unter SPS-Einstellungen: Statusinformationen und in der FAQ.

  • Betriebsmodus: Die meisten Funktionen setzen den Betriebsmodus AUTOMATIC (1) voraus. Bei PROFINET zeigt OUT_OperationMode den aktuellen Modus an. Bei OPC UA liefert ihn GetOperationMode.

  • Logdateien: Logdateien werden in <HDVAppData>\LumiScan VGR\logs gespeichert; HDVAppData steht für C:\Users\<UserName>\AppData\Local\HD Vision Systems GmbH. Die Logdateien rotieren: Jede Datei ist maximal 10 MB groß, und es werden höchstens fünf Dateien vorgehalten. Das Log-Fenster öffnen Sie mit S3. Im Debug-Modus (Strg + Umschalt + D oder Startoption -d / --debug) zeigt die Konsole dieselbe detaillierte Ausgabe, die auch in die Logdatei geschrieben wird. Stürzt die Anwendung ab, wird ein Speicherabbild in <HDVAppData>\LumiScan VGR erstellt.

  • Kamera: LumiScan VGR benötigt eine LumiScanX-Kamera, die über Ethernet mit dem IPC verbunden ist. Kameranetzwerk, Windows-Firewall und Virenschutz müssen so konfiguriert sein, wie im LumiScanX-Handbuch beschrieben: Netzwerkeinstellungen, Windows-Firewall und Virenschutz.

  • Lizenz: Bei Problemen mit dem LumiScan Key oder der CodeMeter Runtime siehe Lizenzierung: Fehlerbehebung.

Start und Kamera

Problem: Die Kamera wird nach dem Start nicht erkannt oder es wird kein Bild aufgenommen

Symptome

Nach dem Start von LumiScan VGR wird die Kamera nicht erkannt, und es kann kein Bild aufgenommen werden. Trigger Camera (PROFINET) oder CaptureImage (OPC UA) liefert CAMERA_NOT_INITIALIZED (2).

Mögliche Ursachen
  • Die Anwendung wurde nicht initialisiert (Setup). Das automatische Setup beim Start (enableAutomaticSetup) ist standardmäßig deaktiviert.

  • Die Kamera wurde mit der Funktion Reset Camera zurückgesetzt, und das Setup wurde nicht erneut ausgeführt.

Diagnose
  1. PROFINET: Prüfen Sie im Tab PROFINET (Admin-Modus) OUT_IsSetup. Erwartet: 1 (das System-Setup ist abgeschlossen).

  2. OPC UA: Prüfen Sie, ob der Client seit dem Start der Anwendung mindestens einmal SetupSystem aufgerufen hat. Erwartet: SetupSystem hat SUCCESS geliefert.

  3. Prüfen Sie in der Einstellungsdatei enableAutomaticSetup im Abschnitt system. Fehlt der Eintrag oder steht er auf false (Standard), wird das Setup beim Start nicht automatisch ausgeführt.

  4. Prüfen Sie, ob die Kamera seit dem letzten Setup zurückgesetzt wurde (PROFINET: Funktion Reset Camera mit IN_ResetCameraRequest; OPC UA: ResetCamera).

Lösung
  • Wenn die Anwendung nicht initialisiert wurde: Führen Sie vor der Aufnahme das Setup aus:

    • SPS: Führen Sie die Setup-Funktion mit IN_SetupRequest aus. Prüfen: OUT_IsSetup ist 1.

    • OPC UA: Rufen Sie SetupSystem auf. Prüfen: Der Aufruf liefert SUCCESS.

    • Benutzeroberfläche: Aktivieren Sie den manuellen Modus (M1) und initialisieren Sie die Anwendung dann mit A6 im Admin-Modus.

    • Nehmen Sie nach dem Setup erneut ein Bild auf. Prüfen: Das Bild erscheint im Tab Image (T0), und das Statusfenster (S2) zeigt SUCCESS.

  • Wenn die Kamera zurückgesetzt wurde: Führen Sie das Setup wie oben beschrieben erneut aus. Nach dem Zurücksetzen der Kamera muss das Setup erneut ausgeführt werden.

  • Wenn das Setup beim Start automatisch laufen soll: Setzen Sie enableAutomaticSetup im Abschnitt system auf true.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit dem Rückgabewert von Trigger Camera bzw. CaptureImage und der Einstellungsdatei.

Problem: Die Bildaufnahme schlägt mit einem Kamera-Rückgabewert fehl

Symptome

Vom LumiScanX-Sensorsystem werden keine Bilder erfasst. Trigger Camera (PROFINET) oder CaptureImage (OPC UA) liefert einen dieser Codes:

  • CAMERA_NOT_CONNECTED (3): Es konnte keine Verbindung zur Kamera hergestellt werden.

  • CAMERA_ACQUISITION_ERROR (4): Bei der Kommunikation mit der Kamera oder beim Erfassen von Daten ist ein Fehler aufgetreten.

  • CAMERA_HARDWARE_TRIGGER_AGAIN (12): Die automatische Belichtung war nicht erfolgreich.

  • CAMERA_BAD_EXPOSURETIME_SETTING (13): Die angeforderte Belichtungszeit kann nicht erreicht werden.

  • Nur OPC UA: CAMERA_RESTART_REQUIRED: Kameratreiber oder Firmware erfordern einen Neustart.

Mögliche Ursachen
  • Die Kamerahardware ist nicht erreichbar, zum Beispiel wegen der Verkabelung oder des Kameranetzwerks.

  • Die Bildaufnahme ist wegen eines Belichtungs-, Trigger- oder Übertragungsproblems fehlgeschlagen.

  • Die automatische Belichtung hat keine gültige Belichtung erreicht.

  • Der konfigurierte Belichtungsbereich ist für die aktuellen Lichtverhältnisse zu kurz oder zu lang.

  • Kameratreiber oder Firmware erfordern einen Neustart.

Diagnose
  1. Lesen Sie den Rückgabewert im Statusfenster (S2), in OUT_ReturnCode (PROFINET) oder in ReturnCode (OPC UA). Erwartet: SUCCESS (0). Notieren Sie den Code: Er bestimmt die Ursache.

  2. Prüfen Sie die Verkabelung der LumiScanX-Kamera. Erwartet: Die Kamera ist über Ethernet mit dem IPC verbunden.

  3. Prüfen Sie das Kameranetzwerk wie unter LumiScanX: Netzwerkeinstellungen beschrieben.

  4. Öffnen Sie das Log-Fenster (S3) und prüfen Sie die Einträge zum Zeitpunkt der Aufnahme.

  5. Bei CAMERA_HARDWARE_TRIGGER_AGAIN oder CAMERA_BAD_EXPOSURETIME_SETTING: Prüfen Sie die Einstellungen der automatischen Belichtung der Kamera im Abschnitt cameras. Im Debug-Modus zeigt das gelbe Polygon der automatischen Belichtung im Tab Image den Bereich, der für die Berechnung der automatischen Belichtung verwendet wird (polygon).

Lösung
  • Wenn die Kamera nicht erreichbar ist (CAMERA_NOT_CONNECTED):

    1. Prüfen Sie Verkabelung und Kameranetzwerk wie im LumiScanX-Handbuch beschrieben.

    2. Setzen Sie die Kamera zurück: PROFINET: Funktion Reset Camera (IN_ResetCameraRequest, Kamera-ID in IN_ParamArgString); OPC UA: ResetCamera (ein leerer String setzt alle Kameras zurück).

    3. Führen Sie das Setup erneut aus. Nach dem Zurücksetzen der Kamera muss das Setup erneut ausgeführt werden.

    4. Nehmen Sie ein Bild auf. Prüfen: Der Rückgabewert ist SUCCESS (0).

  • Wenn die Bildaufnahme fehlgeschlagen ist (CAMERA_ACQUISITION_ERROR): Setzen Sie die Kamera zurück und führen Sie das Setup erneut aus, wie oben beschrieben. Bleibt der Fehler bestehen, prüfen Sie die LumiScanX-Dokumentation.

  • Wenn die automatische Belichtung nicht erfolgreich war (CAMERA_HARDWARE_TRIGGER_AGAIN): Lösen Sie die Kamera erneut aus (Trigger Camera oder CaptureImage). Prüfen: Der Rückgabewert ist SUCCESS (0).

  • Wenn die Belichtungszeit nicht erreicht werden kann (CAMERA_BAD_EXPOSURETIME_SETTING): Prüfen Sie die Einstellungen der automatischen Belichtung oder wenden Sie sich an HD Vision Systems.

  • Wenn ein Neustart der Kamera erforderlich ist (CAMERA_RESTART_REQUIRED, OPC UA): Rufen Sie ResetCamera auf.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit dem Rückgabewert, der Seriennummer der Kamera und dem Abschnitt cameras der Einstellungsdatei.

Problem: Es erscheint eine Timeout-Meldung oder nur ein schwarzes Bild, obwohl die Kamera erkannt wird

Symptome

Es erscheint eine Timeout-Meldung. Während der Aufnahme wird nur ein schwarzes Bild angezeigt, obwohl der angeschlossene Sensor erkannt wird und im Dropdown-Menü erscheint.

Mögliche Ursachen
  • Die Windows-Firewall ist nicht korrekt konfiguriert und blockiert die Geräte.

  • Der Virenschutz blockiert die Geräte.

Diagnose
  1. Prüfen Sie die Netzwerkkonfiguration der LumiScanX-Kamera wie unter LumiScanX: Netzwerkeinstellungen beschrieben.

  2. Prüfen Sie die Einstellungen der Windows-Firewall wie unter LumiScanX: Windows-Firewall beschrieben. Erwartet: Die Geräte werden nicht von der Firewall blockiert.

  3. Prüfen Sie die Einstellungen des Virenschutzes wie unter LumiScanX: Virenschutz beschrieben.

Lösung
  • Wenn die Windows-Firewall die Geräte blockiert: Konfigurieren Sie die Windows-Firewall wie im LumiScanX-Handbuch beschrieben. Nehmen Sie dann erneut ein Bild auf. Prüfen: Das Bild ist nicht schwarz, und es erscheint keine Timeout-Meldung.

  • Wenn der Virenschutz die Geräte blockiert: Konfigurieren Sie den Virenschutz wie im LumiScanX-Handbuch beschrieben und nehmen Sie dann erneut ein Bild auf.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit der genauen Timeout-Meldung und der Seriennummer der Kamera.

SPS-Kommunikation (PROFINET)

Problem: LumiScan VGR reagiert nicht nach GripBestResult

Symptome

Die SPS hat eine GripBestResult-Anforderung (IN_GripBestResultRequest) gesendet, aber die Anwendung liefert nicht das erwartete Ergebnis. LumiScan VGR scheint zu hängen. Dasselbe Vorgehen gilt, wenn LumiScan VGR auf eine andere SPS-Anforderung nicht reagiert, zum Beispiel Trigger Camera, Compute Objects, Get Best Result, Set Parameter, Get Parameter oder Setup. Ersetzen Sie dann GripBestResult in den folgenden Signalnamen durch den Namen dieser Funktion.

Mögliche Ursachen
  • Die PROFINET-Verbindung ist unterbrochen.

  • Die Anwendung führt die Funktion noch aus.

  • Der SPS-Handshake ist unvollständig, zum Beispiel hat die SPS IN_GripBestResultRequest nicht auf 0 zurückgesetzt oder es gesetzt, bevor OUT_GripBestResultReady gleich 1 war.

  • Die SPS hat die Anforderung nicht gesetzt, zum Beispiel weil eine Bedingung im SPS-Programm nicht erfüllt ist.

  • LumiScan VGR ist nicht im Betriebsmodus AUTOMATIC.

  • Die Anwendung befindet sich in einem unerwarteten internen Zustand.

Diagnose
  1. Prüfen Sie die PROFINET-Verbindung. Aktivieren Sie den Admin-Modus mit Strg + Umschalt + A. Aktivieren Sie nicht den manuellen Modus. Öffnen Sie den Tab PROFINET (T2). Erwartet: Der Tab zeigt die aktuell mit der SPS ausgetauschten Daten. Fragen Sie den SPS-Programmierer, ob die SPS noch eine Verbindung zu LumiScan VGR hat.

  2. Prüfen Sie die Heartbeat-Signale. Beobachten Sie im Tab PROFINET IN_HeartBeat und OUT_HeartBeat. Erwartet: Beide blinken rot und grün; OUT_HeartBeat folgt IN_HeartBeat. Blinken sie nicht, ist die PROFINET-Verbindung verloren. Der SPS-Heartbeat wird mit enableHeartbeat im Abschnitt system aktiviert (Standard true).

  3. Prüfen Sie die Anforderungs- und Antwortsignale. Prüfen Sie im Tab PROFINET die Signale und vergleichen Sie sie mit Tabelle 5: SPS-Datenübertragungsprozess:

    • OUT_OperationMode: erwartet 1 (AUTOMATIC).

    • OUT_Error: erwartet 0; 1 bedeutet, dass sich LumiScan VGR in einem Fehlerzustand befindet.

    • Vor der Anforderung: OUT_GripBestResultReady ist 1 und OUT_GripBestResultRunning ist 0.

    • Nachdem die SPS IN_GripBestResultRequest auf 1 gesetzt hat (angezeigt als True, grün): OUT_GripBestResultReady wechselt auf 0 und OUT_GripBestResultRunning auf 1. Bleibt IN_GripBestResultRequest auf False, hat LumiScan VGR die Anforderung nicht erhalten.

    • Die SPS setzt IN_GripBestResultRequest dann auf 0 zurück. LumiScan VGR führt die Funktion erst aus, wenn die Anforderung wieder 0 ist.

    • Wenn die Funktion abgeschlossen ist: OUT_GripBestResultRunning ist 0 und OUT_GripBestResultReady ist 1.

    • Wenn die SPS den letzten Schritt als nicht abgeschlossen betrachtet: Prüfen Sie, ob OUT_SetParameterReady, OUT_TriggerCameraReady, OUT_ComputeObjectsReady, OUT_GetBestResultReady, OUT_GripBestResultReady und OUT_GetParameterReady auf 1 stehen und OUT_SetParameterRunning, OUT_TriggerCameraRunning, OUT_ComputeObjectsRunning, OUT_GetBestResultRunning, OUT_GripBestResultRunning und OUT_GetParameterRunning auf 0.

    • Notieren Sie den Handshake-Schritt, bei dem sich die Signale nicht mehr ändern.

  4. Prüfen Sie die Logs der Anwendung. Öffnen Sie das Log-Fenster (S3) oder die Logdatei LumiScanVGR.log in <HDVAppData>\LumiScan VGR\logs. Suchen Sie nach PLC - Procedure "GripBestResult" called und PLC - Procedure "GripBestResult" finished. Erwartet: Beide Einträge sind zum Zeitpunkt der Anforderung vorhanden. Fehlt called, wurde die Funktion nicht von der SPS aufgerufen. Ist called vorhanden, aber finished fehlt, ist die Funktion nicht abgeschlossen.

    Mögliche Funktionsnamen in diesen Einträgen: TriggerCamera, ComputeObjects, GetBestResult, GripBestResult, SetParameter, GetParameter, Setup.

  5. Notieren Sie den Rückgabewert. Lesen Sie, nachdem OUT_GripBestResultRunning auf 0 gewechselt hat, OUT_ReturnCode im Tab PROFINET und die Statusmeldung im Statusfenster (S2). Erwartet: 0 (SUCCESS) oder 10 (RESULTS_EMPTY). Bei 10 siehe Problem: RESULTS_EMPTY wird zurückgegeben. Bei anderen Werten siehe Tabelle 6: Rückgabewerte.

Lösung
  • Wenn die PROFINET-Verbindung unterbrochen ist (IN_HeartBeat und OUT_HeartBeat blinken nicht):

    1. Bitten Sie den SPS-Programmierer, die PROFINET-Verbindung auf der SPS-Seite zu prüfen.

    2. Steht enableHeartbeat im Abschnitt system auf false, setzen Sie den Wert auf true und starten Sie LumiScan VGR mit der geänderten Einstellungsdatei neu.

    3. Prüfen: IN_HeartBeat und OUT_HeartBeat blinken wieder rot und grün.

    4. Senden Sie die Anforderung erneut, beginnend mit Schritt 1 des Handshakes.

  • Wenn die Anwendung die Funktion noch ausführt (OUT_GripBestResultRunning ist 1, die Anforderung ist wieder 0, und das Log enthält called, aber noch nicht finished): Warten Sie, bis OUT_GripBestResultRunning gleich 0 ist. Prüfen Sie dann den Rückgabewert und lesen Sie die Ausgabevariablen (Handshake-Schritte 14 bis 16). Prüfen: Das Log enthält PLC - Procedure "GripBestResult" finished.

  • Wenn der SPS-Handshake unvollständig ist: Stellen Sie sicher, dass das SPS-Programm den Handshake einhält:

    1. Warten Sie, bis OUT_GripBestResultReady gleich 1 ist.

    2. Setzen Sie IN_GripBestResultRequest auf 1.

    3. Warten Sie, bis OUT_GripBestResultReady gleich 0 ist, und prüfen Sie, ob OUT_GripBestResultRunning gleich 1 ist. Wird OUT_GripBestResultRunning nicht 1, wird der Trigger verworfen; beginnen Sie erneut mit Schritt 1.

    4. Setzen Sie IN_GripBestResultRequest auf 0.

    5. Warten Sie, bis OUT_GripBestResultRunning gleich 0 ist, prüfen Sie den Rückgabewert und lesen Sie die Ausgabevariablen.

      Prüfen: OUT_GripBestResultReady ist wieder 1, und OUT_ReturnCode ist 0 oder 10.

  • Wenn die SPS die Anforderung nicht gesetzt hat (IN_GripBestResultRequest bleibt im Tab PROFINET auf False, und das Log enthält keinen Eintrag called): Bitten Sie den SPS-Programmierer zu prüfen, ob das SPS-Programm eine nicht erfüllte Bedingung zum Setzen der Anforderung hat, ob die SPS auf ein Signal wartet und ob eine SPS-interne Prüfung, die nicht mit LumiScan VGR zusammenhängt, den Ablauf blockiert (zum Beispiel ein Roboterfehler oder ein Zylinderfehler). Prüfen: IN_GripBestResultRequest wechselt im Tab PROFINET auf True (grün).

  • Wenn LumiScan VGR nicht im Betriebsmodus AUTOMATIC ist: Siehe Problem: Die SPS kann nach dem manuellen Modus keine Funktionen mehr starten.

  • Wenn sich die Anwendung in einem unerwarteten internen Zustand befindet: Setzt die SPS die Anforderung auf True, zeigt der Tab PROFINET sie aber weiterhin als False an, hat LumiScan VGR einen internen Fehler aufgrund nebenläufiger Ausführung. Ist OUT_Error gleich 1, befindet sich LumiScan VGR in einem Fehlerzustand. Informieren Sie in beiden Fällen HD Vision Systems und senden Sie die unten aufgeführten Informationen.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit:

  • der Softwareversion (Strg + Umschalt + V) und dem Betriebssystem des IPC,

  • den relevanten Logs: der exportierten Logdatei LumiScanVGR.log, die den Zeitpunkt der Anforderung abdeckt,

  • Datum und Uhrzeit des Fehlers,

  • dem Kommunikationsstatus: einem Screenshot des Tabs PROFINET im Admin-Modus, den Werten von OUT_ReturnCode, OUT_OperationMode und OUT_Error und nach Möglichkeit dem gespeicherten Status der SPS-Variablen,

  • dem Handshake-Schritt, bei dem die SPS oder LumiScan VGR hängt,

  • der Angabe, ob die SPS noch eine Verbindung zu LumiScan VGR hat, ob die SPS auf Signale wartet und ob die SPS das Anforderungssignal bereits gesetzt hat,

  • der Angabe, ob die SPS interne Prüfungen oder Prozessstatusprüfungen hat, die nicht mit LumiScan VGR zusammenhängen (zum Beispiel Roboterfehler oder Zylinderfehler).

Problem: Die SPS kann nach dem manuellen Modus keine Funktionen mehr starten

Symptome

Nachdem der manuelle Modus verwendet wurde, kann die SPS keine Verarbeitungsfunktionen mehr starten. OUT_OperationMode zeigt 2 (MANUAL), solange der manuelle Modus aktiv ist, oder 0 (IDLE), nachdem der manuelle Modus verlassen wurde.

Mögliche Ursachen
  • Der manuelle Modus ist noch aktiv. Solange der manuelle Modus aktiv ist, ist die SPS-gesteuerte Verarbeitung angehalten.

  • Der manuelle Modus wurde verlassen. Das System wechselt dann nach IDLE (0), in dem nur Funktionen zum Setzen von Parametern verfügbar sind.

Diagnose
  1. Prüfen Sie im Tab PROFINET (Admin-Modus) OUT_OperationMode. Erwartet: 1 (AUTOMATIC).

  2. Prüfen Sie in der Benutzeroberfläche, ob der manuelle Modus aktiv ist. Der manuelle Modus ist aktiv, wenn die manuellen Steuerungen (M2) und die Workflow-Schritte M3 bis M6 angezeigt werden.

Lösung
  • Wenn der manuelle Modus noch aktiv ist: Beenden Sie den manuellen Modus in der Benutzeroberfläche. Die SPS kann das System nicht aus dem manuellen Modus holen. Das System wechselt dann nach IDLE (0); fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

  • Wenn sich das System in IDLE befindet: Setzen Sie den Betriebsmodus von der SPS aus mit der Funktion Set Parameter wieder auf AUTOMATIC:

    1. Setzen Sie IN_ParamId auf 0 (SET_OPERATION_MODE) und IN_ParamArgByte auf 1 (AUTOMATIC).

    2. Führen Sie Set Parameter mit IN_SetParameterRequest gemäß dem Handshake aus (Tabelle 5).

    3. Prüfen: OUT_ReturnCode ist 0, und OUT_OperationMode ist 1.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit den Werten von OUT_OperationMode und OUT_ReturnCode nach Set Parameter.

OPC UA

Problem: OPC-UA-Aufrufe schlagen mit BadTimeout oder BadResourceUnavailable fehl

Symptome

Ein Methodenaufruf schlägt im Client mit BadTimeout oder einem Verbindungsabbruch fehl, oder er wird mit BadResourceUnavailable abgewiesen.

Mögliche Ursachen
  • Das Timeout für Methodenaufrufe im Client ist zu kurz. Viele Methoden dauern deutlich länger als übliche SPS-Operationen; die typische Ausführungszeit beträgt 3 bis 10 Sekunden. Die Standard-Timeouts der SDKs (oft 2 bis 5 Sekunden) sind zu kurz.

  • Ein anderer Client führt gerade eine Methode aus, oder der Client ruft Methoden parallel auf. Der Server bearbeitet immer nur eine Methode gleichzeitig; parallele Aufrufe werden mit BadResourceUnavailable abgewiesen.

Diagnose
  1. Prüfen Sie das im OPC-UA-Client eingestellte Timeout für Methodenaufrufe. Erwartet: mindestens 15 Sekunden.

  2. Prüfen Sie, ob der Client Methoden parallel aufruft und ob ein zweiter Client verbunden ist (höchstens 2 Clients können gleichzeitig verbunden sein). Erwartet: Es wird immer nur eine Methode gleichzeitig ausgeführt.

Lösung
  • Wenn das Timeout zu kurz ist: Setzen Sie das Timeout für Methodenaufrufe im Client auf mindestens 15 Sekunden. Prüfen: Die Methode liefert einen ReturnCode statt BadTimeout.

  • Wenn ein anderer Client eine Methode ausführt oder Methoden parallel aufgerufen werden: Rufen Sie Methoden nicht parallel auf. Führt ein anderer Client gerade eine Methode aus, warten Sie und wiederholen Sie den Aufruf. Prüfen: Der Aufruf wird nicht mehr mit BadResourceUnavailable abgewiesen.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit der fehlschlagenden Methode, dem vom Client gemeldeten Fehler und den eingestellten Client-Timeouts.

Problem: OPC-UA-Methoden liefern OPERATION_MODE_INVALID

Symptome

OPC-UA-Methoden liefern OPERATION_MODE_INVALID. Nur SetOperationMode und GetOperationMode werden angenommen.

Mögliche Ursachen
  • Der Server ist nicht im Betriebsmodus AUTOMATIC, zum Beispiel weil er in IDLE oder MANUAL ist (lokale Steuerung bzw. Steuerung über die Benutzeroberfläche aktiv).

Diagnose
  1. Rufen Sie GetOperationMode auf. Erwartet: Mode ist 1 und ModeName ist AUTOMATIC.

Lösung
  • Wenn der Server nicht in AUTOMATIC ist: Rufen Sie SetOperationMode mit dem Wert 1 (AUTOMATIC) auf und wiederholen Sie dann die Methode. Prüfen: GetOperationMode liefert 1, und die Methode liefert nicht mehr OPERATION_MODE_INVALID.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit dem Ergebnis von GetOperationMode und dem ReturnCode von SetOperationMode.

Problem: CameraTemperature ist -273.1528

Symptome

GetCameraTemperature liefert in CameraTemperature den Wert -273.1528.

Mögliche Ursachen
  • Die Kamera meldet keine Temperatur.

Diagnose
  1. Prüfen Sie den Wert von CameraTemperature. -273.1528 bedeutet, dass der Wert nicht verfügbar ist; es handelt sich nicht um einen physikalischen Messwert.

Lösung
  • Wenn die Kamera keine Temperatur meldet: Behandeln Sie den Wert als „nicht verfügbar“, nicht als gemessene Temperatur.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Wenden Sie sich mit den unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support.

Problem: Shutdown hat keine Wirkung

Symptome

Nach einem Aufruf der OPC-UA-Methode Shutdown läuft LumiScan VGR weiter.

Mögliche Ursachen
  • Das Beenden aus der Ferne ist noch nicht implementiert. Shutdown ist ein Platzhalter und hat keine Auswirkung auf den laufenden Prozess.

Diagnose
  1. Prüfen Sie auf dem Host-Rechner, ob der Prozess von LumiScan VGR nach dem Aufruf von Shutdown noch läuft. Erwartet: Er läuft noch; Shutdown hat keine Wirkung.

Lösung
  • Wenn LumiScan VGR beendet werden muss: Beenden Sie den Serverprozess auf dem Host-Rechner.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Wenden Sie sich mit den unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support.

Konfiguration und Erkennungsergebnisse

Problem: RESULTS_EMPTY wird zurückgegeben

Symptome

Get Best Result oder Grip Best Result (PROFINET) bzw. GetBestResult oder GripBestResult (OPC UA) liefert RESULTS_EMPTY (10): Für den aktiven Roboter sind keine gültigen Greifpunkte verfügbar. Im manuellen Modus wechselt der Status nach DONE (M6) zu RESULTS_EMPTY; es wird keine Bestätigung angezeigt, und es werden keine Trainingsdaten exportiert.

Mögliche Ursachen
  • Die Objekte wurden noch nicht berechnet.

  • Alle Kandidaten der letzten Erkennung wurden bereits verbraucht. Jeder Aufruf von Grip Best Result liefert den nächsten Kandidaten.

  • Es wurden keine Objekte erkannt (Objektanzahl 0).

  • Die 3D-Informationen sind ungültig, zum Beispiel wegen einer schlechten Punktwolke oder einer falschen Konfiguration.

Diagnose
  1. Prüfen Sie, ob Compute Objects (PROFINET) bzw. ComputeObjects (OPC UA) nach der letzten Bildaufnahme ausgeführt wurde. Erwartet: Die Funktion hat SUCCESS geliefert.

  2. Prüfen Sie die Anzahl der Objekte:

    • PROFINET: OUT_NumObjects ist die Anzahl der Objekte in der Szene, die noch nicht gegriffen wurden. Mit Get Parameter liefert IN_ParamId 0 (GET_NUM_OBJECTS_2D_TOTAL) die Gesamtzahl der in 2D erkannten Objekte und 1 (GET_NUM_OBJECTS_3D_TOTAL) die Anzahl der in 3D erkannten Objekte, die noch nicht gegriffen wurden.

    • OPC UA: ComputeObjects liefert NumObjects2D und NumObjects3D; GetReport mit ParamId 0 oder 1 liefert die Gesamtzahlen.

  3. Vergleichen Sie die Objektanzahlen. Wurden in 2D keine Objekte erkannt, siehe Problem: Es werden keine Objekte erkannt (Objektanzahl 0). Wurden Objekte erkannt, ist aber keines mehr zum Greifen übrig, sind alle Kandidaten verbraucht.

  4. Öffnen Sie im Admin-Modus den Tab Scene (T1). Aktivieren Sie Show Cloud (Sc3), um die Punktwolke anzuzeigen, und Show Grip Candidates (Sc4, bei deaktiviertem Show Origin), um die Greifkandidaten anzuzeigen. Erwartet: Die Punktwolke deckt die Objekte ab, und es werden Greifkandidaten angezeigt.

Lösung
  • Wenn die Objekte nicht berechnet wurden oder alle Kandidaten verbraucht sind: Nehmen Sie ein neues Bild auf und berechnen Sie die Objekte erneut (PROFINET: Trigger Camera und Compute Objects; OPC UA: CaptureImage und ComputeObjects). Prüfen: Get Best Result liefert SUCCESS (0).

  • Wenn keine Objekte erkannt wurden: Siehe Problem: Es werden keine Objekte erkannt (Objektanzahl 0).

  • Wenn die 3D-Informationen ungültig sind: Prüfen Sie die Punktwolke im Tab Scene und die Konfiguration der aktiven Kamera, Pipeline und des aktiven Roboters in der Einstellungsdatei.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit den Objektanzahlen und den aufgezeichneten Daten der Aufnahme (siehe Generierte Daten und Dateien).

Problem: Es werden keine Objekte erkannt (Objektanzahl 0)

Symptome

Nach Compute Objects ist die Objektanzahl 0: OPC UA ComputeObjects liefert NumObjects2D und NumObjects3D mit 0, oder PROFINET Get Parameter GET_NUM_OBJECTS_2D_TOTAL liefert 0 in OUT_NumObjects. Der Tab Image (T0) zeigt keine Erkennungsergebnisse.

Mögliche Ursachen
  • Kameraposition oder Beleuchtung lassen keine Erkennung der Objekte zu.

  • Die Objekte liegen außerhalb der Region of Interest (ROI), des lila Rechtecks im Tab Image, in dem das Netz nach Objekten sucht.

  • Die falsche Pipeline ist aktiv, oder die Pipeline-Konfiguration passt nicht zu den Objekten.

  • Das neuronale Netz liefert für die Objekte noch keine ausreichend robusten Erkennungsergebnisse.

Diagnose
  1. Prüfen Sie das aufgenommene Bild im Tab Image (T0). Erwartet: Die Objekte sind sichtbar und liegen innerhalb des lila ROI-Rechtecks.

  2. Prüfen Sie die aktive Pipeline. OPC UA: Lesen Sie ActivePipeline. Erwartet: die Pipeline, die für diese Objekte konfiguriert ist.

  3. Prüfen Sie die Pipeline-Konfiguration im Abschnitt pipelines der Einstellungsdatei. Erwartet: Die Pipeline enthält die zu erkennenden Objekte.

Lösung
  • Wenn Kameraposition oder Beleuchtung nicht geeignet sind: Korrigieren Sie Kameraposition oder Beleuchtung, nehmen Sie dann ein Bild auf und berechnen Sie die Objekte erneut. Prüfen: Die Objektanzahl ist größer als 0.

  • Wenn die Objekte außerhalb der ROI liegen: Platzieren Sie die Objekte innerhalb der ROI, oder korrigieren Sie die ROI der Pipeline in der Einstellungsdatei.

  • Wenn die falsche Pipeline aktiv ist: Wählen Sie die richtige Pipeline, bevor Sie die Objekte berechnen (PROFINET: Set Parameter mit IN_ParamId 2 = SET_PIPELINE_ID, ID in IN_ParamArgString; OPC UA: SetActivePipeline).

  • Wenn die Erkennung nicht robust genug ist: Verwenden Sie den manuellen Modus, um erkannte Objekte und Labels zu korrigieren und neue Trainingsdaten zu erstellen.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit dem aufgenommenen Bild und den Abschnitten pipelines und objects der Einstellungsdatei.

Problem: Es kann kein Punktwolken-Matching durchgeführt werden

Symptome

Es kann kein Punktwolken-Matching durchgeführt werden: Die erzeugte Punktwolke wird nicht mit den 3D-Modellen der Objekte verglichen.

Mögliche Ursachen
  • Die HALCON-Lizenz ist nicht installiert.

  • Die HALCON-Installation ist nicht Teil der Umgebungsvariablen PATH.

Diagnose
  1. Prüfen Sie, ob auf dem IPC eine gültige HALCON-Lizenz installiert ist.

  2. Lassen Sie sich in PowerShell die Umgebungsvariable PATH anzeigen. Erwartet: Sie enthält den absoluten Pfad zum HALCON-Verzeichnis bin.

Lösung
  • Wenn die HALCON-Lizenz nicht installiert ist: Installieren Sie eine gültige HALCON-Lizenz.

  • Wenn die HALCON-Installation nicht in PATH enthalten ist: Fügen Sie den absoluten Pfad zum HALCON-Verzeichnis bin zur Umgebungsvariablen PATH hinzu. Prüfen: In PowerShell enthält PATH dieses Verzeichnis.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit dem Inhalt der Umgebungsvariablen PATH.

Problem: Eine Funktion liefert ID_DOES_NOT_EXIST

Symptome

Die Auswahl einer Kamera, einer Pipeline, eines Roboters oder eines Rezepts liefert ID_DOES_NOT_EXIST (8): PROFINET Set Parameter mit SET_CAMERA_ID, SET_PIPELINE_ID oder SET_ROBOT_ID oder OPC UA SetActiveCamera, SetActivePipeline, SetActiveRobot, ExecuteSimpleRecipe oder ExecuteRecipe.

Mögliche Ursachen
  • Die Kamera-, Pipeline-, Roboter- oder Rezept-ID ist in der Einstellungsdatei nicht konfiguriert.

  • OPC UA: Die ID wurde nach dem Start des Servers in der Konfiguration hinzugefügt oder geändert. Die Arrays PossibleCameras, PossiblePipelines und PossibleRobots werden beim Start des Servers befüllt.

Diagnose
  1. Vergleichen Sie die ID mit den id-Einträgen in den Abschnitten cameras, pipelines und robots der Einstellungsdatei und mit den Rezept-IDs in der Projektkonfiguration. Erwartet: Die ID stimmt exakt überein.

  2. PROFINET: Prüfen Sie im Tab PROFINET IN_ParamId und IN_ParamArgString. Erwartet: IN_ParamArgString enthält die ID.

  3. OPC UA: Lesen Sie PossibleCameras, PossiblePipelines oder PossibleRobots. Erwartet: Die ID ist aufgeführt.

Lösung
  • Wenn die ID nicht konfiguriert ist: Verwenden Sie eine konfigurierte ID, oder fügen Sie die Komponente zur Einstellungsdatei hinzu. Prüfen: Die Funktion liefert SUCCESS (0).

  • Wenn die ID nach dem Start des Servers hinzugefügt oder geändert wurde: Starten Sie den Server neu, damit er die neue Konfiguration übernimmt. Prüfen: Die ID ist in den Arrays Possible* aufgeführt.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit der verwendeten ID und der Einstellungsdatei.

Problem: Eine Funktion liefert MISSING_TRANSFORM

Symptome

Eine Funktion liefert MISSING_TRANSFORM (9): Die erforderliche Koordinatentransformation ist nicht verfügbar.

Mögliche Ursachen
  • Für das aktive Roboter-Kamera-Paar fehlen Hand-Auge-Kalibrierungsdaten.

Diagnose
  1. Prüfen Sie, welche Kamera und welcher Roboter aktiv sind (OPC UA: ActiveCamera und ActiveRobot lesen; PROFINET: die zuletzt mit SET_CAMERA_ID und SET_ROBOT_ID gesetzten IDs).

  2. Prüfen Sie im Abschnitt robots der Einstellungsdatei cameraToRobot des aktiven Roboters. Erwartet: Es gibt einen Eintrag für die aktive Kamera-ID mit einer gültigen 4x4-Transformationsmatrix.

Lösung
  • Wenn die Hand-Auge-Kalibrierungsdaten fehlen: Fügen Sie die Hand-Auge-Transformation für die Kamera-ID zu cameraToRobot des Roboters hinzu, oder wählen Sie ein Roboter-Kamera-Paar, für das Hand-Auge-Kalibrierungsdaten vorhanden sind. Prüfen: Die Funktion liefert SUCCESS (0).

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit dem Abschnitt robots der Einstellungsdatei.

Hand-Auge-Kalibrierung

Diese Probleme treten in LumiScan Hand-Eye Calibration auf. Der Pose Status jedes aufgenommenen Bilds wird in der Bildliste im Tab Hand-Eye angezeigt.

Problem: Pose Status zeigt „Can not be interpreted“

Symptome

Nach der Aufnahme zeigt Pose Status die Meldung Can not be interpreted.

Mögliche Ursachen
  • Die von der SPS ausgelesene Position scheint falsch zu sein, weil die SPS nicht für den Pose Mode verwendet wird.

  • LumiScan Hand-Eye Calibration ist nicht mit der SPS verbunden.

  • Der cifX-Kartenname ist falsch.

Diagnose
  1. Prüfen Sie im Tab Setup den Pose Mode. Erwartet: SPS (die SPS wird für den Pose Mode verwendet).

  2. Prüfen Sie im Tab PROFINET den Meldungsbereich. Erwartet: keine Verbindungsfehlermeldung. Wird eine Meldung wie Hilscher card not connected! angezeigt, wurde die Verbindung zur SPS nicht hergestellt.

    Tab PROFINET von LumiScan Hand-Eye Calibration mit der rot markierten Verbindungsfehlermeldung
  3. Prüfen Sie im Tab Setup das Feld CifX Card Name in der Gruppe SPS Layout. Erwartet: der Name der Hilscher-Karte, normalerweise cifx0;0, wenn Sie nur eine Hilscher-Karte haben.

    Tab Setup von LumiScan Hand-Eye Calibration mit dem rot markierten Feld CifX Card Name in der Gruppe SPS Layout
Lösung
  • Wenn die SPS nicht für den Pose Mode verwendet wird: Setzen Sie Pose Mode auf SPS und nehmen Sie erneut auf. Prüfen: Pose Status zeigt nicht mehr Can not be interpreted.

  • Wenn LumiScan Hand-Eye Calibration nicht mit der SPS verbunden ist: Stellen Sie die Verbindung zur SPS her. Prüfen: Der Tab PROFINET zeigt keine Verbindungsfehlermeldung. Nehmen Sie dann erneut auf.

  • Wenn der cifX-Kartenname falsch ist: Geben Sie in CifX Card Name den richtigen Kartennamen ein (normalerweise cifx0;0 bei einer Hilscher-Karte). Prüfen: Der Tab PROFINET zeigt keine Verbindungsfehlermeldung. Nehmen Sie dann erneut auf.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit Screenshots der Tabs Setup und PROFINET.

Problem: Pose Status zeigt „Bad pose quality.“

Symptome

Nach der Aufnahme zeigt Pose Status die Meldung Bad pose quality.

Mögliche Ursachen
  • Das Programm kann das Muster der Kalibrierplatte nicht gut erkennen. Dies kann zu einer schlechten Kalibrierung führen.

Diagnose
  1. Prüfen Sie im Tab Hand-Eye den Pose Status jedes Bilds in der Bildliste. Notieren Sie die Bilder, die Bad pose quality. zeigen.

Lösung
  • Wenn das Muster nicht gut erkannt wird:

    1. Löschen Sie das Bild.

    2. Ändern Sie die Ausrichtung der Kalibrierplatte.

    3. Nehmen Sie ein neues Bild auf. Prüfen: Der Pose Status des neuen Bilds zeigt nicht Bad pose quality.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit einem Screenshot des Tabs Hand-Eye.

Problem: Nach der Aufnahme wird kein Bild hinzugefügt

Symptome

Nach der Aufnahme wird kein Bild zur Bildliste hinzugefügt.

Mögliche Ursachen
  • Das Kalibriermuster wird nicht gefunden.

Diagnose
  1. Prüfen Sie, ob das Bild über- oder unterbelichtet ist (zu hell oder zu dunkel).

  2. Prüfen Sie, ob die Kamera die Musterpunkte auf der Kalibrierplatte sehen kann.

Lösung
  • Wenn das Kalibriermuster nicht gefunden wird:

    1. Korrigieren Sie die Belichtung, wenn das Bild zu hell oder zu dunkel ist.

    2. Stellen Sie sicher, dass die Kamera die Musterpunkte auf der Platte sehen kann.

    3. Ändern Sie die Ausrichtung der Kalibrierplatte.

    4. Nehmen Sie erneut auf. Prüfen: Das Bild wird zur Bildliste hinzugefügt.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit einem aufgenommenen Bild der Kalibrierplatte.

Problem: Das Kalibrierergebnis ist sehr schlecht

Symptome

Das Kalibrierergebnis ist sehr schlecht, zum Beispiel T:Max > 0.02 (die Grenze hängt von der Anwendung ab). Der Dialog Success zeigt den Kalibrierfehler als RMS- und MAX-Werte für T und R:

Dialog Success mit dem Kalibrierfehler als RMS- und MAX-Werte für T und R
Mögliche Ursachen
  • Es wurden zu viele oder zu wenige Kalibrierbilder aufgenommen.

  • Die Kalibrierplatte ist zu weit von der Kamera entfernt.

  • Die Blickwinkel der Kalibrierbilder unterscheiden sich zu wenig.

Diagnose
  1. Zählen Sie die aufgenommenen Kalibrierbilder. Erwartet: zwischen 6 und 15 Bilder.

  2. Prüfen Sie, ob die aufgenommenen Bilder der empfohlenen Ausrichtung der Kalibrierplatte entsprechen.

  3. Prüfen Sie, ob sich die Blickwinkel der Bilder deutlich unterscheiden und die Platte nicht zu weit von der Kamera entfernt ist.

Lösung
  • Wenn zu viele oder zu wenige Bilder aufgenommen wurden: Nehmen Sie zwischen 6 und 15 Bilder auf.

  • Wenn die Platte zu weit von der Kamera entfernt ist: Bringen Sie die Kalibrierplatte näher an die Kamera und nehmen Sie die Bilder erneut auf.

  • Wenn sich die Blickwinkel zu wenig unterscheiden: Nehmen Sie die Bilder aus deutlich unterschiedlichen Blickwinkeln auf, in den empfohlenen Ausrichtungen der Kalibrierplatte.

Prüfen Sie nach der Kalibrierung den Kalibrierfehler im Dialog Success. Erwartet: Er liegt innerhalb der Grenze Ihrer Anwendung.

Wenn das Problem weiterhin besteht

Senden Sie die unter Informationen für den Support aufgeführten Informationen an den Support, zusammen mit einem Screenshot des Dialogs Success und der Anzahl der aufgenommenen Bilder.

Informationen für den Support

Senden Sie diese Informationen an den Support:

  • Softwareversion: Drücken Sie Strg + Umschalt + V, um die Build-Version anzuzeigen, oder starten Sie LumiScan VGR mit -v / --version. Über OPC UA lesen Sie Version, GitRevision und BuildTime unter LumiScanVGR/Version.

  • Betriebssystem: Die Windows-Version des IPC (LumiScan VGR benötigt Windows 11) sowie die installierte NVIDIA-GPU und die CUDA- und cuDNN-Versionen.

  • Logs: Die Logdateien aus <HDVAppData>\LumiScan VGR\logs (LumiScanVGR.log) und, falls die Anwendung abgestürzt ist, das Speicherabbild aus <HDVAppData>\LumiScan VGR. HDVAppData steht für C:\Users\<UserName>\AppData\Local\HD Vision Systems GmbH.

  • Diagnoseinformationen: S4 sammelt Diagnoseinformationen zur Anwendung; die gesammelten Daten können verschlüsselt an HD Vision Systems gesendet werden. Um Kameradaten einzuschließen, aktivieren Sie vorher Camera png und Camera ply unter Export in den Admin Settings (A1).

  • Zeitpunkt des Fehlers: Datum und Uhrzeit, zu der der Fehler aufgetreten ist.

  • Kommunikationsstatus:

    • PROFINET: ein Screenshot des Tabs PROFINET im Admin-Modus, die Werte von OUT_ReturnCode, OUT_OperationMode und OUT_Error und nach Möglichkeit der gespeicherte Status der SPS-Variablen.

    • OPC UA: die aufgerufene Methode, ihr ReturnCode oder der vom Client gemeldete Fehler (zum Beispiel BadTimeout) und das Ergebnis von GetOperationMode.

  • Konfiguration: Die JSON-Einstellungsdatei, die beim Start geladen wurde.

  • Meldungen und Seriennummern: Die genaue Meldung aus dem Statusfenster oder dem Log, ein Screenshot, die Seriennummer der Kamera und bei Lizenzproblemen die Seriennummer des LumiScan Key.

Customer Success von HD Vision Systems erreichen Sie unter customer.success@hdvisionsystems.com oder +49 6221 6721905. Fragen zu Lizenzen richten Sie an licenses@hdvisionsystems.com.